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Zhao Meng­jun  paint in seri­es in which phi­lo­so­phi­cal atti­tu­des are expres­sed. Fee­ling, thin­king and spi­ri­tu­al sen­sa­ti­ons are  found in the works of Zhao Meng­jun. In his color­ful abs­tract-expres­si­ve com­po­si­ti­ons of medi­um and lar­ge for­mat, we reco­gni­ze both lar­ge, fresh ges­tu­res that blow the thought-dust out of the brain-box, as well as cal­li­gra­phic and orna­men­tal struc­tures pick up the­se tra­di­ti­ons of Chi­ne­se skill­ful­ness (Herbst­tanz, Som­mer in Ber­lin, Win­ter­fan­ta­sie). This shows a deter­mi­na­ti­on in the brushwork, which relea­ses with gre­at easi­ness the image space.

Zhao Meng­jun: “Yes­ter­day along with your pain­tings yes­ter­day is the past ten­se. Tomor­row you will never know what kind of’ mood you will have and what kind of work you will crea­te. Today, only today, only now is the only sta­te you can con­trol.”

Such princi­ples, taken from the Far Eas­tern thought, attest to gre­at sin­ce­ri­ty and sin­ce­ri­ty. Zhao Meng­jun also lis­tened to the ducks he has been stu­dy­ing for years. The­re­fo­re, he is also con­si­de­red the cur­r­ent­ly most important duck pain­ter in Chi­na. The ani­mals, alo­ne or in com­mu­ni­ty, he obser­ves pre­cise­ly in their drif­ting in wind and water, bet­ween hea­ven and earth. On lar­ge scroll pain­tings with ink on rice paper, he poe­ti­cal­ly attri­bu­tes human-like qua­li­ties to them, a sym­bo­lic power that is enhan­ced in com­bi­na­ti­on with the Chi­ne­se cha­rac­ters.

 

 

DE

Zhao Meng­jun malt zumeist in Seri­en, in denen phi­lo­so­phi­sche Hal­tun­gen zum Aus­druck kom­men. Gefühl, Den­ken und sub­jek­ti­ves Emp­fin­den fin­den sich auch in den Wer­ken von Zhao Meng­jun. In sei­nen farb­kräf­ti­gen abs­trakt-expres­si­ven Kom­po­si­tio­nen mitt­le­ren und gro­ßen For­mats fin­den sich sowohl gro­ße, fri­sche Ges­ten, die den Denk­staub aus dem Gehirn­kas­ten bla­sen, wie auch kal­li­gra­fi­sche und orna­men­ta­le Struk­tu­ren, die Tra­di­tio­nen chi­ne­si­scher Kunst­fer­tig­keit auf­grei­fen (Herbst­tanz, Som­mer in Ber­lin, Win­ter­fan­ta­sie). Hier zeigt sich eine Ent­schlos­sen­heit in der Pin­sel­füh­rung, die mit gro­ßer Leich­tig­keit den Bild­raum frei­setzt.

Zhao Meng­jung: “Ges­tern zusam­men mit dei­nen Bil­dern Ges­tern ist die Ver­gan­gen­heits­form. Mor­gen wirst du es nie erfah­ren… Heu­te, nur heu­te, nur jetzt ist der ein­zi­ge Zustand, den du kon­trol­lierst.”

Sol­che dem Tao­is­mus ent­nom­me­ne Prin­zi­pi­en zeu­gen von gro­ßer Hei­ter- und Ernst­haf­tig­keit. Zhao Meng­jun lausch­te sie auch den Enten ab, die er seit Jah­ren stu­diert. Daher gilt er auch als der gegen­wär­tig bedeu­tends­te Enten­ma­ler in Chi­na. Die Tie­re, allein oder in Gemein­schaft, beob­ach­tet er prä­zi­se bei ihrem Trei­ben in Wind und Was­ser, zwi­schen Him­mel und Erde. Auf gro­ßen Roll­bil­dern mit Tusche auf Reis­pa­pier spricht er ihnen poe­tisch gera­de­zu men­schen­ähn­li­che Eigen­schaf­ten zu, eine Sym­bol­kraft, die in der Kom­bi­na­ti­on mit den chi­ne­si­schen Schrift­zei­chen noch ver­stärkt wird (Wir rei­sen; Ich den­ke, also…; Gegen den Wind).