Andreas Müller

 

Sense and Sensitivity III

 

Andre­as Mül­ler, gebo­ren 1974 in Brühl, absol­vier­te Ende der 90er Jah­re eine foto­gra­fi­sche Aus­bil­dung im Stu­dio des Köl­ner Foto­gra­fen Eber­hard Schuy. Anschlie­ßend assis­tier­te er dem Archi­tek­tur­fo­to­gra­fen H. G. Esch. Ab 2001 stu­dier­te Mül­ler an der Fach­hoch­schu­le Han­no­ver Foto­gra­fie und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign und schloss dort sein Stu­di­um bei Prof. Rolf Nobel ab. Im Fokus sei­ner Arbeit steht vor allem das “Por­trait in Loca­ti­on” und die Inte­rior­fo­to­gra­fie. Seit 2005 ist er auch für Maga­zi­ne, Zei­tun­gen, Insti­tu­tio­nen und Unter­neh­men tätig.
Er lebt und arbei­tet in Ber­lin und Mün­chen.

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Balken Kopie Photographs
7 Laguna 1, 2016. Acrylic and oil on canvas, 100 x 110 cm.

Andre­as Mül­ler, Girl with tele­scope (2008),
Fine Art Print on paper, 2021, 40 x 60 cm, framed

Die Foto­gra­fien von Andre­as Mül­ler sind meist Ergeb­nis­se einer gedul­di­gen, lei­sen Annä­he­rung. Sei­ne Serie Wang Fu, die 2008 in Chi­na ent­stand, ver­an­schau­licht dies bei­spiel­haft. Mül­ler doku­men­tiert das Leben der Bewoh­ner eines 400 Jah­re alten Dor­fes im Moment sei­nes Ver­schwin­dens. Wang Fu, als „Dorf der Rosen“ in der Pro­vinz Sichu­an bekannt, berei­tet sich auf die Umsied­lung in moder­ne­re Hoch­häu­ser vor, die in der Fer­ne sicht­bar wer­den.
Dabei ent­stan­den Por­träts bei der Rosen­ern­te, bei der Feld­ar­beit, beim Ver­la­den und dem Abtrans­port der Hab­se­lig­kei­ten, vor dem Wech­sel ins Neue, in eine Zukunft, die sich in den Bli­cken der Alten wie der Kin­der spie­gelt.
In sei­ner Sequenz Esca­la­tor Stills zeigt Andre­as Mül­ler Pas­sa­gie­re auf einer Roll­trep­pe und gibt uns Ein­blick in einen Teil unse­rer Lebens­welt, der für uns ein selbst­ver­ständ­li­ches Trans­port­mit­tel gewor­den ist. Momen­te. Die so ent­stan­de­nen mensch­li­chen Por­träts im Augen­blick des Dahin­glei­tens, des Inne­hal­tens und Aus­ru­hens, zei­gen eine Man­nig­fal­tig­keit von Hal­tun­gen: Der Erwar­tung, des Still­stands, der Hin- oder Abwen­dung, der Abwe­sen­heit in stil­len Gedan­ken. In bei­den Seri­en offen­ba­ren die Foto­gra­fien Mül­lers höchst sub­jek­tiv erfahr­ba­re Geschich­ten. Sie ermög­li­chen Ein­bli­cke in emo­tio­na­le Innen­wel­ten, und laden zur wie­der­hol­ten Betrach­tung ein.

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Andre­as Mül­ler, The rose picker, 2008.
Fine Art Print on paper, 30 x 40 cm, framed

Andre­as Mül­ler, Lady with a bowl (2008),
Fine Art Print on paper, 2021, 29,7 x 42 cm, framed

Andre­as Mül­ler, The clothes­li­ne, 2008.
Fine Art Print on paper, 30 x 40 cm, framed

Andre­as Mül­ler, Soap Bub­bles (2008),
Fine Art Print on paper, 2021, 30 x 40 cm, framed

Andre­as Mül­ler, The evening par­ty (2008),
Fine Art Print on paper, 2021, 29,7 x 42 cm, framed

Andre­as Mül­ler, Embrace / Umar­mung (2015), Fine Art Print on paper, 2021, 21,0 x 29,7 cm, framed

Andre­as Mül­ler, Pink Bug­gy (2015),
Fine Art Print on paper, 2021, 21,0 x 29,7 cm, framed

Andre­as Mül­ler, Sca­ter (2015),
Fine Art Print on paper, 2021, 21,0 x 29,7 cm, framed

Andre­as Mül­ler, Polo Man (2015),
Fine Art Print on paper, 2021, 21,0 x 29,7 cm, framed

Andre­as Mül­ler, Pira­te Man (2015),
Fine Art Print on paper, 2021, 21,0 x 29,7 cm, framed

Andre­as Mül­ler, The youn­ger ones (2015),
Fine Art Print on paper, 2021, 21,0 x 29,7 cm, framed