Kata­log

ROLF BEHMDIE KOFFER

Es gibt eine Zeich­nung, auf der der Maler Cas­par David Fried­rich vor einer wei­ten hüge­li­gen Land­schaft steht, sei­nen Rücken im Halb­pro­fil dem Betrach­ter zuge­kehrt. Über der rech­ten Schul­ter trägt er einen Stab mit einem Bün­del, in dem sich Papier, Far­ben und Stif­te befin­den. An solch ein roman­ti­sches Bild des Künst­lers, der in die Welt hin­aus­zieht, mag Rolf Behm, der selbst ger­ne reist, viel­leicht gedacht haben.  Jeden­falls stellt er in sei­ner Bil­der­se­rie, die er 2014 begann, das „Maler­ge­päck“ selbst ins Zen­trum des Bil­des. Zwar hat­te bereits Mar­cel Duch­amp, Weg­be­rei­ter der moder­nen Kunst, schon in den 30er Jah­ren sei­ne Wer­ke en minia­tu­re  „Schach­tel im Kof­fer“ nach Ame­ri­ka trans­por­tiert. Aber erst mit Rolf Behms „Maler­ge­päck“ scheint der Kof­fer unwi­der­ruf­lich in der Kunst anzu­lan­gen.

Die wahre Entdeckungsreise

besteht darin, die Dinge mit

anderen Augen zu sehen.